Reisebericht: Urlaub im Krüger Nationalpark

Tag 1 im KNP

Unser erstes Reiseziel war das Satara Rest Camp im Krüger Nationalpark für die kommenden zwei Nächte.

Nach einem frühen Frühstück ging es bereits in Richtung Krüger Park. Nachdem wir die Eintrittsmodalitäten geregelt hatten, fuhren wir über die Hauptstraße in Richtung Skukuza. Auf dem Weg dorthin haben wir auch ein Stopp am Shidlave Damm und Transport Damm gemacht. Es ist sehr auffällig, dass es in diesem Jahr nicht viel geregnet hat. Die Dämme sind beängstigend leer. Es waren auch nicht viele Tiere zu finden.  Wasserböcke, Zebras, Kudus, Gnus und natürlich Impalas waren jedoch zu sehen. Man sollte meinen, dass um die Wasserlöcher und Dämme mehr Wild zu sehen wäre als normal. An diesem Tag leider nicht. Aber ein Felsenwaran schlich um unser Auto auf der Suche nach Nahrung, als wir am Transport Damm angehalten hatten.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Skukuza ging es weiter Richtung Tshokwane.  An der Low Level Bridge waren ein paar Marabus im Flussbett vom Sabie River. Sicher hatten die schon ihr morgendliches Bad genommen. Am Ende vom Flussbett tranken dann noch ein paar Impalas aus einer kleineren Wasserpfütze.  
Ein paar Kilometer weiter trafen wir auf eine Elefantenherde. Die Kühe hatten sich etwas zusammen gestellt. Nach kurzer Zeit wussten wir dann auch weshalb. Ein sehr junges Kalb versuchte sich zwischen den Beinen seiner Mutter zu verstecken. Das war sicher erst einige Tage alt und entsprechend fotogen.

An der nächsten Brücke hatten wir einen schönen Blick in das Flussbett. Dort konnten wir ein paar Giraffen im Flussbett entdecken.

Auf dem Weg zum Picknick Platz Tshokwane war es dagegen recht ruhig. Einige Impalas, ein Nyala und ganz besonders - sechs südliche Hornraben.

Nach dem Stopp ging es dann weiter. Am Wasserloch Mazithi, das momentan trocken ist, waren nur ein paar wenige Impalas und Gnus. Neben dem Wassertank stand ein Elefant, der mit dem Rüssel jonglierte und Wasser aus dem großen Tankbecken trank. Elefanten bevorzugen immer frisches Wasser. Gesundheitsbewusste Tiere!

Im Matschloch neben dem Elefant versuchte sich ein Flusspferd im Matsch vor der Sonne zu schützen.

Reisebericht - Safari im Krüger Nationalpark im Januar 2017

Am nächsten Wasserloch "Kumana", die gleiche Situation: Trocken. Aber immer wieder im Schatten von Bäumen und Sträuchern vor allem Gnus und Impalas. Hier und da auch ein paar Kudus.
Nur ca. 15-20 km von Satara entfernt standen ein paar Autos am Straßenrand. Beim langsamen näher kommen sahen wir einen Löwenmännchen im Schatten eines kleinen Strauches. Beim genaueren Hinsehen bemerkten wir hinter dem Männchen einen weiteren Löwen. Nach einigen Minuten standen beide auf. Da sahen wir, dass es ein Pärchen war. Die Löwin legte sich dann wieder hin und der Löwe ging auf sie drauf zur Paarung. Nach ein paar Minuten fing das Männchen an zu Brüllen und ließ dann von der Löwin ab um sich dann im Schatten neben ihr wieder nieder zu legen.

Wir sind danach weiter bis nach Satara gefahren. Wieder mit ein paar Sichtungen von Impalas und Kudus im Schatten von den Bäumen und Sträuchern.

Nach dem Einchecken im Satara Rest Camp gegen 13:30 Uhr, sind wir dann zu dem von uns geieteten Bungalow gefahren, haben uns schön eingerichtet und es uns gemütlich gemacht.

Auf dem ganzen Weg  und auch um das Satara Rest Camp herum bemerkt man schon sehr deutlich, dass es hier seit Monaten nicht geregnet hat. Alles ist sehr trocken, die Wasserlöcher und auch Flussbetten alles trockengefallen. Bäume und Sträucher, auch das Gras, strohgelb! Natürlich nur wenn welches da ist. Sonst sieht man viel vom blanken Boden.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause sind wir dann gegen 15:30 Uhr wieder aufgebrochen. Wir wollten die Schleife mit der S100-S41-H6 fahren. Die S100 führt überwiegend parallel am N’wanetzi River entlang und ist bekannt für die Sichtung von "großen Katzen".

Safari und Game Drives mit besonderen Tiersichtungen

Nach ein paar Kilometer auf der S100 überquerte ein Elefantenherde die Straße. Die waren noch ganz nass vom Schlamm, da sie aus Richtung des Flusses kamen und dort ein erfrischendes Bad genommen hatten. Ein  sehr junges Kalb hielt sich auch immer in der Nähe ihrer Mutter auf und versuchte immer auf der anderen Seite Schutz zu suchen. Wieder ein sehr schönes Schauspiel.

Auch hier haben wir immer im Schatten Zebras Gnus, Kudus und Wasserböcke gesehen. Einige Zebras waren auf dem Weg zu einer künstlichen Wasserstelle. Dazu mussten sie jedoch die Straße überqueren. Etwas weiter stand dann ein Giraffenbulle auf der Straße und fraß vom Laub eines Baumes. Der Bulle musste sicher schon den einen oder anderen Löwenangriff abwehren, wie einige Narben zeigten. Auch eine größere Verletzung am Fußgelenk hinten links war zu erkennen. Ein großer Felllappen hing nach vorne und war schon vernarbt.

Auf der S41 war es dagegen sehr ruhig. Wir mussten auch den N’wanetzi River auf der S41 durchfahren.  An der Stelle ist normalerweise immer Wasser im Fluss. Und Flusspferde liegen im Schatten der Bäume im Wasser. Leider auch hier trocken und keine Säugetiere. Aber die Sichtung eines Sattelstorchs, der im Schlamm nach kleinen Tieren suchte. Toll anzusehen.

Kurz vor der Kreuzung mit der H6 sahen wir wieder eine kleine Elefantenherde. Auch die standen dicht zusammen. Wir sind vorsichtig an ihnen vorbei gefahren. Dabei sahen wir am Boden liegend ein Kalb. Zuerst machte es einen leblosen Eindruck. Aber dann versuchte es plötzlich aufzustehen. Es tat sich sehr schwer und es schien wohl auch erst ein paar Stunden alt zu sein. Entsprechend unsicher war der niedliche Elefantennachwuchs auch auf den Beinen. Dabei versuchte es immer wieder sich zwischen den Beinen der Mutter zu verstecken. Jedoch gaben die kleinen Beine immer wieder nach. Wir wollten den Elefanten ihre Ruhe lassen und fuhren weiter.

Auf der H6 war es zuerst auch recht ruhig. Dann haben wir doch noch einige Warzenschweine und auch Gnus mit Kälbern sehen können. Auch einige Impalas kreuzten unseren Weg.

Plötzlich musste ich jedoch scharf bremsen. Am Straßenrand, in der Nähe einer Entwässerungsröhre lagen zwei Hyänenjunge. Ich schätzte sie auf sechs Monate. Eine lag sogar ganz entspannt auf dem Rücken. Wir nahmen uns die Zeit und beobachteten die beiden.

Hinter uns befanden sich auch ein paar Zebras mit ihren Fohlen. Man merkte, dass diese doch etwas unruhiger waren. Sie wollten die Straße überqueren in Richtung der Seite, wo die Hyänen bereits lagen. Als dann auf einmal hinter den Zebras noch eine Hyäne auftauchte und die Straße überquerte, wodurch die Zebras noch unruhiger wurden, sind die "Streifenpferde" schnell wieder. Dort grasten sie gemütlich weiter.

Wir sind auf unserer Safari-Rundtour weiter gefahren. Die Sonne ging langsam unter und mit den Wolken am Himmel war die Lichtstimmung an diesem Abend sehr schön anzuschauen.

Da noch etwas Zeit war, bis die Tore vom Camp geschlossen wurden, sind wir am Camp vorbei noch nach Norden gefahren. In Campnähe fanden wir zwei alte Elefantenbullen, sehr entspannt. Ein Stück weiter grasten ein paar Warzenschweine direkt am Straßenrand, wo etwas grünes, frisches Gras wuchs. Ein paar sehr kleine Frischlinge hielten sich immer auf der von uns abgewandten Seite der Bache auf. Wiederum eine sehr schöne Sichtung an diesem wunderschönen Urlaubstag.

Nachdem wir wieder ein kurzes Stück weiter gefahren waren, sah ich ein Tier in einer Entfernung von etwa 100 Meter am Straßenrand. Zuerst dachte ich an ein Schakal. Beim Näherkommen war dann aber sehr schnell klar, dass es sich um ein Hyänenjunges handelte. Es war kleiner als die, die wir am Tage bereits gesehen hatten. Da es schon nicht mehr die dunkelbraune Fellfarbe hatte, musste es schon fast vier Monate alt sein. Wir konnten keine anderen Hyänen ausmachen. Es war also alleine unterwegs.

Zurück im Camp haben wir den Grill angezündet, Kartoffeln gekocht, Salat zubereitet und Steaks auf den Grill geworfen. Einfach lecker, so ein Grillabend unter afrikanischem Himmel. Der perfekte Ausklang für einen Safari-Tag.
 

Am nächsten Morgen ging es bereits früh los. Die Tore in den Camps öffnen zu dieser Jahreszeit bereits um 4:30 Uhr. Da es noch dunkel war, sind wir erst eine Viertelstunde später los gefahren, als es leicht zu dämmern begann.
Wir sind also wieder auf die S100 gefahren um dort erneut unser Glück zu versuchen. Katzen zu finden, war natürlich auch heute unser Ziel. Zuerst gab es die üblichen Verdächtigen, Wasserböcke, Zebras, Kudus, Impalas, Warzenschweine, Giraffen und Gnus.

Tag 2 im KNP: Reisebericht Krüger Nationalpark

Am Ende der S100 sind wir auf die S41 Richtung Norden abgebogen. Dazu haben wir noch einen Abstecher zum Gudzani Damm gemacht. Da der Damm ebenfalls trocken war, konnten wir nicht allzu viele Tiere beobachten. Ein paar Kuhreiher suchten im trockenen Schlamm nach kleinen Tieren. In einiger Entfernung im Flussbett sahen wir in einem Restwasser noch ein paar vereinzelte Flusspferde und ein Sattelstorchenpaar.

Ein Stück weiter sind wir zum Shikwembu Wasserloch, einer künstlichen Wasserstelle, abgebogen. Dort waren wir sehr überrascht denn in der Betonpfanne stand eine Hyäne. Zebras standen in sicherem Abstand, ein Schakal kam auch zum Trinken. Die Hyäne machte sich dann auf den Weg, nachdem sie ihrer Durst gelöscht hatte. Die Zebras wurden aber nicht nervös, als die Hyäne an ihnen vorbei ging.

Auf dem Weg weiter Richtung Norden war es wieder mal recht ruhig. Obwohl es recht früh und bewölkt und daher noch recht kühl war.
Wir sahen dann eine größere Herde mit Gnus und ihren Kälbern. Auf der anderen Seite der Straßen waren weitere Zebras mit ihren Fohlen.

Ca. zwei Kilometer vor der Kreuzung mit der S90 sahen wir ein paar Impalas und eine Giraffe, die angespannt in eine Richtung schauten. Sie schienen auf dem Weg zum Fluss in der Senke zu sein, aber sie trauten sich aber nicht so recht. Nach Absuchen der Umgebung sahen wir den Grund für die Zurückhaltung. Nicht allzu weit weg lagen zwei Löwen, die ihrerseits die Giraffe und die Impalas beobachteten.

Wir beobachten ausgiebig die Löwen bis plötzlich hinter den Büschen zwei weitere auftauchten.  Nach ca. 20 min. brachen die vier Löwen dann gemeinsam auf und zogen in südliche Richtung davon.

 

Auf der S90 ging es weiter bis wir auf einem abgestorbenen Baum ein paar Weißrückengeier erkennen konnten, die auf die morgendliche Thermik warteten. Schakale sind uns an diesem Morgen auch noch über den Weg gelaufen. In der Flussdurchfahrt des Mavumbye, zeigten sich uns ein paar Flusspferde.

Zurück auf der Teerstraße fuhren wir weiter Richtung Norden. Hier und da waren einige kleine Herden von Zebras und Gnus. Einige zogen parallel zur Straße, andere überquerten die Straße.  Steinböcke hielten sich auch in Straßennähe auf, ebenso wie einige Kudus und Warzenschweine.

Kurz bevor wir zur Abzweigung zur S127 kamen, sahen wir unsere ersten Strauße. Danach ging es über die S127 (Ntomeni Road) zur S40. Etwa auf halben Weg auf der S40 nach Süden bemerkten wir ein Auto am Straßenrand. Beim Näherkommen sahen wir einen schlafenden Löwen im Schatten eines Busches.

Wir nahmen uns die Zeit und warteten. Vielleicht tut sich ja noch was. Und tatsächlich. Er fing an sich auf den Rücken zu wälzen, sich zu drehen, sich zu kratzen, zu gähnen und zu lecken. Dann stand er auf und machte sich davon. Vielleicht zu einem anderen Busch um dort zu schlafen und ungestört zu sein. Oder auf der Suche nach Wasser oder Futter.

Auf dem Rückweg zum Camp gab es hier und da wieder einige Gnus, Zebras, Kudus und Steinböcke.

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir bereits um 11:00 Uhr wieder losgefahren. Auf der Sichtungstafel neben der Rezeption haben wir gesehen, dass ein Leopard auf der S100 gesehen worden war. Unser Ehrgeiz war geweckt ob wir ihn vielleicht noch im Baum finden würden. Auch wenn es schon mittags war und sehr warm. Aber die Hoffnung wollten wir nicht aufgeben.

Nach einigen Kilometern standen einige Giraffen im Flussbett. Einige hatten die Umgebung im Blick und damit die Herde gesichert, andere tranken.

Wir sind die S100 nur zu zwei Drittel befahren und haben dann gedreht.

Nach der kurzen Mittagspause sind wir um 15:30 Uhr wieder losgezogen. Dieses Mal wollten wir die Schleife H6/S41/S100 fahren. Also andersrum als am Abend zuvor. Kurz vor Abzweig von der H6 stand ein großer Giraffenbulle auf der Straße und fraß gemütlich von einem Baum am Straßenrand.

Auf der H6 war es recht ruhig. Ein paar Zebras, Kudu, Impalas, Steinböcke, Warzenschweine und Gnus. Bei dem Abstecher zum Gudzani Damm schaute uns eine Kududame recht neugierig an.

Über die S100 ging es wieder Richtung Camp.  Einem Stichweg folgend kamen wir an eine Wasserstelle im Schatten der Bäume. Dort standen ein paar Buschböcke herum.

Auf dem weiteren Weg konnten wir noch zwei Elefantenbullen in der Nähe der Straße sichten. Die Tiere fraßen gemütlich von den Büschen. Die waren auch sehr entspannt und ließen sich von uns nicht stören.

Nach dem wir wieder auf der Hauptstraße zum Camp waren und noch Zeit war, sind wieder am Camp vorbei weiter nach Norden gefahren. Dort trafen wir wieder auf die Elefanten in Camp nähe. Auch die Warzenschweine mit den Frischlingen trafen wir wieder an. Die Frischlinge säugten gerade an der Bache.  Toll zu sehen. Wir haben uns die Zeit genommen, dass noch eine Weile zu beobachten.

Dann sind wir noch etwas weiter gefahren. Wir wollten mal sehen, ob das Hyänenjunge noch in der Umgebung sich auf hielt.  Wir brauchten nicht weit fahren.  Da haben wir es schon auf der Straße gefunden. 2 Autos haben es auch schon gefunden und standen drum herum.  Das Junge schaute sehr neugierig zu den Autos hoch. Man könnte glauben, es bettelte um Essen.

Anschließend sind wir zurück ins Camp gefahren. Wie im Krügerpark üblich, haben wir den Grill angeworfen, Salat zubereitet und T-Bone Steaks auf den Grill geworfen. Wieder gab es ein leckeres Abendessen nach solch einem ereignisreichen Safari-Tag.

Tag 3 im Krüger Nationalpark

Für den letzten Morgen unserer Safari hatten wir eine geführte Morgenfahrt direkt im Camp gebucht. Es ging auch bereits um 4:00 Uhr los. Mit Suchscheinwerfern bewaffnet ging es in die dunkle Nacht. Schon nach ein paar Minuten rief einer der Mitfahrenden STOPP! Ein Stachelschwein lief schnell weg und  versuchte sich vor den Scheinwerferlicht im Busch zu verstecken. Nach ein paar weitern Metern ein erneuter Halt. Eine afrikanische Wildkatze ging ruhig, vom Scheinwerferlicht ungestört, ihres Weges. Dieses Tier sieht man auch im Krüger Nationalpark wirklich selten.

An der Brücke zum N'wanetzi fanden wir dann zwei Löwinnen im Flussbett. Mit unserem frühen Sichtungsglück konnten wir die beiden auch sehr gut von der Brücke aus sehen. Um den Morgen perfekt zu machen hatten die Löwendamen auch noch insgesamt sechs Junge dabei. Im Gegensatz zu den Müttern waren diese doch recht aktiv. Sie liefen herum und verlangten den Müttern ihre ganze Aufmerksamkeit ab.

Es ging weiter bis zur S126. Impalas, Kudus und Giraffen waren hier zu sehen. Danach ging es bereits wieder zurück in Richtung Camp über die H7. Ein paar Elefanten standen in der Nähe der Straße und grasten, ebenso wie ein paar Impalas, Zebras, Kudus und Warzenschweine. Auch der Nsemani Damm war trocken.
An der S36 befindet sich die Wasserstelle Rockvale, an der wir ein paar Büffel sichten konnten.  In einiger Entfernung dann auch ein Nashorn, allerdings schwierig zu sehen in der Morgendämmerung und der Entfernung.

Zurück im Camp packten wir unsere Habseligkeiten und es ging zurück zur Thokozani Lodge. Wie auf dem Hinweg sind wir wieder über die Hauptstraße nach Skukuza gefahren.  Auf dem Weg bis  Tshokwane war es wieder recht ruhig. Immer wieder einige Impalas, Warzenschweine, Kudus Steinböcke, ab und an auch einen Duiker.

Nach einer kurzen Pause in Tshokwane kamen wir zur Abzweigung H10 nach Lower Sabie. Dort standen bereits zwei Autos. Als wir dort ankamen, überquerte das Löwenrudel aus dem Busch kommend die Straße. Im ganzen etwa 20 Löwen! Weibchen, einige halb erwachsene Männchen, noch ohne Mähne, und einige kleinere Jungen. Sie schienen auf dem Weg zum Fluss Munywini zu sein. Wir fuhren darauf hin zur Brücke und warteten. Nach einigen Minuten kamen sie dann auch dort an. Legten sich aber am Flussufer an die Büsche.

Insgesamt hatten wir das Glück die Raubtiere für 40 Minuten sehen zu dürfen. Wir machten uns weiter auf den Weg nach Skukuza. Der Busch wurde dichter und es war nicht so einfach hier Tiere zu finden. Als wir zur Brücke vom Nwatindlopfu kamen, machte es den Anschein, dass außer Impalas und Kudus keine weiteren Tiere in der Nähe seien. Nur ein paar Impalas und Kudus. Unter einem Busch sahen wir dann doch noch einen Rappenantilopenbullen. Da die Rappenantilopen sehr selten sind, freute uns diese Sichtung umso mehr.


Ein paar Kilometer weiter hatte ein weiteres Fahrzeug am Straßenrand angehalten. Dort lagen zwei Löwinnen im Schatten. Total relaxt schliefen sie nur drei Meter von der Straße entfernt. Eine hatte einen Baum als Stütze für eine Vorderpfote verwendet.

Über die H1-2 ging es weiter nach Skukuza. Nach einer kurzen Pause mit Besuch im gut ausgestatteten Souvenirshop machten wir uns wieder auf den Weg. Über die H11/S1 und S65 ging es weiter. An der Wasserstelle N`waswitshaka stand ein Elefant und fraß genüsslich von einem kleinen Baum. In dem Wasserloch befand sich ein Flusspferd und nahm ein kühles Bad und auf dessen Rücken genossen einige Schildkröten die Sonne.

Weiter ging es zum Transport Damm. Dort waren einige Impalas und Wasserböcke und ein Graureiher stand am Ufer.

Weiter zum Shitlave Damm. Auf dem Weg dorthin war es recht ruhig. Am Damm selber waren einige Impalas und Wasserböcke, zwei Büffelbullen lagen am Ufer. Elefanten waren auch da, einige davon hatten auch schon ein Schlammbad. Andere vergnügten sich im Schlamm.

Ein Safaribild wie aus dem Bilderbuch, schön anzusehen. Ein paar Wollhalsstörche standen nicht weit von uns.
Vor dem Numbi Gate waren immer wieder einige Impalas, Warzenschweine, Kudus und Steinböcke am Wegesrand zu beobachten.

So gingen drei wunderschöne Tage im Nationalpark mit vielen Tiersichtungen zu Ende. Wir hatten sehr schöne Erlebnisse und eine entspannte Zeit im Krüger Nationalpark.

Written by : Lotusblume