Verhalten bei Verkehrskontrollen in Südafrika

Radarfallen und Verkehrskontrollen sind in Südafrika keine Seltenheit. Man findet sie besonders an den Ortseingängen und Ortsausgängen. Man sollte sich darum grundsätzlich an die Höchstgeschwindigkeiten halten, die in Südafrika generell begrenzt sind. Sofern nicht durch Schilder besonders geregelt, liegen die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb von Ortschaften bei 60 km/h, auf der Landstraße bei 100 km/h und auf großen Fernstraßen und Freeways bei 120 km/h. Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit werden mit Geldstrafen geahndet.

Sollten Sie in eine Radarfalle geraten, so zeigen Sie dem Polizisten Fahrzeugpapiere und Führerschein und unterschreiben ggfs das Protokoll. Das Strafmandat wird dann an Ihren Fahrzeugvermieter geschickt, der Ihre Kreditkarte entsprechend belasten wird.

Leider sind südafrikanische Verkehrspolizisten nicht selten korrupt und bieten Verkehrssündern ermäßigte Gebühren bei Barzahlung an. Sie bekommen dann natürlich keine Quittung und Ihr Geld wandert direkt in die Tasche des Polizeibeamten. Besonders im Umfeld des Kruger Nationalparks und in anderen Teilen der Provinz Mpumalanga ist dies zu einem beliebten Nebenerwerb mancher Polizisten geworden. Einige Polizisten geben auch vor, Straßengebühren einzuziehen.

Selbstverständlich ist all dies völlig illegal. Verweigern Sie jegliche Barzahlung, und melden Sie den korrupten Polizisten möglichst auf der Anti-Corruption-Hotline 082 451 7044, die rund um die Uhr erreichbar ist. Falls der Polizist Ihnen seinen Namen und seine Dienstnummer nicht nennen will und sein Namensschild von der Uniform entfernt hat, notieren Sie sich das Autokennzeichen des Polizeifahrzeugs, Ort und Uhrzeit des Vorfalls und melden dies auf der Hotline. Meist kann dann der Polizist ermittelt werden.

Ein Tag im Krüger Nationalpark

Insgesamt verbrachten wir eine ganze Woche in der Thokozani Lodge. Natürlich gehört mindestens ein Tag im Krüger Nationalpark zum Programm.
 
Es geht morgens bereits sehr zeitig los, Abfahrt ist um 5:30 Uhr. Pünktlich erscheint unser Guide Arnold mit einem teilweise offenen Safarifahrzeug. Die Tour ist exklusiv für uns vier, Sitzplätze gibt es insgesamt 10 Stück im Fahrzeug. Nach einer halben Stunde sind wir bereits am Parkeingang des KNP. Nach einigen Formalitäten geht es weiter. Schnell tauchen die ersten Tiere auf. Büffel - gleich eine kleine Herde als Vertreter der Big Five. Impalas stehen an der Straße (die sieht man permanent). Kudus kreuzen den Weg,  Scheu kennen sie nicht. Nach einer Weile sehen wir eine kleine Gruppe, vielleicht sechs Tiere, von Säbelantilopen. Man denkt, das ist nichts Besonderes. Ist es aber schon. Sie sind sehr scheu und extrem selten. Im ganzen Park gibt es noch etwa 300 Tiere, und Arnold hat sie bisher nur einmal im Park gesehen, andere Guides noch nie. Nach und nach füllt sich unsere Liste mit tierischen Sehenswürdigkeiten. Giraffen, Wasserböcke, Springböcke, die ersten Elefanten mit Jungtieren sind zum Greifen nah.

Nach etwa drei Stunden wird es Zeit für die erste Pause. Am Rastplatz Afsaal wird Holgers große Lunchbox ausgepackt. Er hat uns reichlich versorgt mit Sandwiches, hartgekochten Eiern, Keksen, Obst, Kaffee, Softdrinks usw., inkl. Becher, Besteck und sogar einer Tischdecke. Man muss nur höllisch aufpassen, das die allgegenwärtigen Seidenäffchen sich nicht am Frühstück bedienen oder die Kamera klauen. Die Tiere sind schlau und haben ihre eigenen Strategien entwickelt. Während der Pause tauscht Arnold sich mit seinen Kollegen aus, wer wo was gesichtet hat. Und dann geht es in Windeseile weiter: Geparden waren nah am Rastplatz gesehen worden.
Tatsächlich haben wir das Glück, nach ein paar Minuten die Tiere zu sehen. Drei junge Geparden liegen wenige Meter von der Straße entfernt im Gras und schauen uns gelangweilt an. Faszinierend schön.

Geparden im KNP

Aber auch die für viele unscheinbar wirkenden Tiere haben natürlich ihren Reiz. Wir sehen die seltenen, vom Aussterben bedrohten Südlichen Hornraben, Adler, Warzenschweine und so vieles mehr.
An einer Stelle, die den Führern gut bekannt ist, leben Hyänen, gerne in leeren Wasserrohren, die unter der Straße liegen. Mehrere Tiere sind da, Mütter mit ihrem Nachwuchs in unterschiedlichem Alter. Eine Hyäne liegt am Straßenrand und säugt seelenruhig ihre niedlichen verspielten Welpen. Man sollte nicht vergessen, dass diese Tiere über ein enorm kräftiges Gebiss verfügen, auch wenn sie klein so niedlich sind.

Hyänen im KNP
Es wird wieder etwas hektisch; ein Leopard ist gesichtet worden. Wir finden ihn. Er liegt wie in  einer Werbebroschüre präsentiert auf einem Marulabaum. Es ist etwas Entfernung zwischen uns und dem Tier, aber mit dem Teleobjektiv ist er gut zu fotografieren und mit den von Holger zu Verfügung gestellten Ferngläsern toll zu beobachten.

Leopard im Baum
Irgendwann wird es Zeit für eine Mittagspause und die biologischen Bedürfnisse. Im Park kann man nicht einfach anhalten und mal gerade seinen Bedürfnissen nachgehen. Da ist schon etwas Disziplin gefragt. Wir fahren nach Skukuza, einer großen Lodge am Sabie River mit Übernachtungs- und Einkaufsmöglichkeiten. Der Inhalt der Lunchbox reicht auch für diesen Stopp.

Nachmittags geht es weiter. Arnold würde uns gern Löwen zeigen, aber die haben wohl ihren freien Tag. Man ist eben nicht im Zoo. Aber es folgen weitere Highlights. Wieder Elefanten, die neugierig bis ans Auto herankommen. Nashörner bekommen wir mehrfach zu sehen, auch aus ganz geringer Distanz. Flusspferde sehen wir, Krokodile auch.
Ein kurzer Abstecher führt uns zum Lake Panic. Das ist ein See, an dessen Ufer ein bequemer Unterstand errichtet wurde, wo man sitzen und fotografieren kann, ein vergrößerter ebenerdiger Hochsitz etwa - ein Ort der Stille. Wir sehen am anderen Ufer Wasserböcke, Schildkröten sitzen auf einem Baumstamm im Wasser, Webervögel bauen ihre Nester in den Bäumen. Dann wird das Wasser unruhig. Ein Krokodil hat ein Warzenschwein erbeutet und verzehrt es langsam.

Krokodil im Fluss

Danach bekommt Arnold wieder eine Info von seinen Kollegen. Ein weiterer Leopard hat an einem Wasserloch direkt neben der Straße einen weiblichen Wasserbock gerissen.

Wow, zwei Leoparden an einem Safaritag im Krüger Nationalpark (KNP) gesichtet - was für ein Geschenk der Natur.

Zwischen uns und der Beute steht leider völlig verzweifelt Herr Wasserbock, der Leopard hält sich noch versteckt. Irgendwann taucht er jedoch auf und beschäftigt sich mit der Beute. So ist die Natur eben. Der Wasserbock war ein schönes Tier, aber auch der Leopard braucht seine Nahrung.

Leopard beim Fressen

Mit dem Safari-Jeep kann Arnold auch offroad fahren- und das macht er auch. Sicher und erfahren fährt er uns abseits der Hauptwege durch den Park, immer auf der Suche nach interessanten Eindrücken. Es ist nicht das unbedingte Ziel, im Park die Big Five zu finden, sondern die Tier- und Pflanzenwelt an diesem wunderbaren Ort zu entdecken, inmitten einer traumhaften Kulisse. Denn auch das Panorama der abwechslungsreichen Landschaft ist fantastisch anzuschauen.

Auch dieser schöne Tag geht irgendwann zu Ende. Arnold bringt uns gegen 17:00 Uhr zur Thokozani Lodge zurück. Ihm hat die Tour auch Spaß gemacht und er erwartet nichts, freut sich aber über einen kleinen Motivationsschub in Form eines Trinkgelds. Wieviel? Holger fragen! Und der wartet schon auf uns. Er hat ein tolles Abendessen vorbereitet, das wir nach heißer Dusche am Abend gerne genießen. Nach dem langen Tag nicht mehr rausfahren zu müssen, sondern einfach nur zu entspannen und den Tag Revue passieren zu lassen, ist der richtige Abschluss. Bei einem Glas Wein auf der Terrasse kann man die gesammelten Eindrücke langsam anfangen zu verarbeiten.

Noch ein Tipp zur Safarifahrt, was man mitnehmen sollte: Morgens ist es oft sehr kühl. Also lange Hosen, Fleeceshirt, Schal oder Halstuch (wobei Arnold notfalls auch Decken anbieten kann), bei bedecktem Wetter kann auch eine Regenjacke angesagt sein. Wenn es dann warm wird, ist es gut, wenn man auf Shorts und T-Shirt umsteigen kann (der beliebte Zwiebellook also). Und Sonnenschutz sollte man auf keinen Fall vergessen, Sonnenhut schadet ebenfalls nicht.

Wir waren in den vergangen Jahren mehrfach im Krügerpark. Man mag denken, dass das langweilig wird. Nein, wird es nicht. Es ist jedes Mal anders. Andere Jahreszeit, anderes Wetter, andere Tiere. Man fährt auch nicht immer auf denselben Wegen. Es gibt ja mehrere Eingänge zum Park und unzählige Routen und der Park ist riesengroß.

Heike und Karsten

Traumhochzeit im afrikanischen Nationalpark

Tierisch schöne Einladungskarten

Der Tag aller Tage rückt immer näher und so langsam ist es an der Zeit, sich Gedanken bezüglich der Einladungskarten zu machen. Eine Reihe an Anregungen finden Sie im Internet.
Im Rahmen einer Hochzeit die unter einem bestimmten Thema steht, empfiehlt es sich, dieses in irgendeiner Art und Weise auf der Hochzeitseinladung aufzugreifen. Steht Ihre Hochzeit z.B. unter dem Motto "Afrika", wären Erd-Töne, goldene bzw. bronzefarbene Schrift und dezente Tierfell-Muster eine gute Wahl.
Da Hochzeitseinladungen mittlerweile ganz einfach im Internet gestaltet und bestellt werden können, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wählen Sie aus bereits vorhandenen Mustern oder erstellen Sie eine eigene ganz individuelle Karte, die Ihren Anforderungen in vollem Umfang gerecht wird.

Traumhochzeit im afrikanischen Nationalpark

Eine geeignete Hochzeitslocation zu finden ist nicht immer ganz leicht, schließlich soll an diesem besonderen Tag alles perfekt sein und keine Wünsche offen bleiben.
Südafrika erfreut sich in puncto Hochzeit einer immer größer werdenden Beliebtheit. Aufgrund der großen Vielfalt Afrikas haben Sie ganz unterschiedliche Möglichkeiten Ihre Traumhochzeit zu gestalten. Ob am Strand, auf einer Yacht, im Weinland oder auf einer Safari, Ihre Hochzeit kann dort stattfinden, wo Sie es gerne hätten. Besonders geeignet ist eine Hochzeit in Südafrika für Paare, die entweder nur für sich alleine oder aber mit nur wenigen Gästen heiraten möchten.
Entscheiden Sie sich für eine Heirat in einem der vielen Nationalparks, kann Ihre Hochzeit entweder auf dem Gelände oder direkt auf Ihrer gemieteten Lodge stattfinden. Erleben Sie Ihre ganz eigene Safari und geben Sie sich im Sonnenuntergang vor den Augen der wilden Tiere das Ja-Wort. Machen Sie diesen Augenblick zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Honeymoon in der Thokozani Lodge

Fühlen Sie sich in der Thokozani Lodge, dem afrikanische Gästehaus, wie zu Hause. Der rustikale, familiäre Stil lädt zum Wohlfühlen und Träumen ein. Verbringen Sie, anschließend an Ihre (Safari-)Hochzeit, Ihre Flitterwochen im Herzen Südafrikas und erholen Sie sich von all dem Stress der vergangenen Wochen. Alle verfügbaren Zimmer sind mit rustikalen Holzmöbeln, Dusche und WC, sowie einem Moskitonetz, Bettwäsche und Handtüchern ausgestattet.
Ausgehend von der Thokozani Lodge erreichen Sie innerhalb kürzester Zeit den Krüger Nationalpark. Dieser ist über ein Jahrhundert alt und einer der berühmtesten  Naturreservate der Welt. Bestaunen Sie die Big 5 aus nächster Nähe und werden Teil des südlichen Afrikas. Auf einer Fläche von etwa zwei Millionen Hektar haben Sie die Möglichkeit, die wilden Tiere in freier Wildbahn zu erleben. Lassen Sie sich inspirieren und buchen Sie noch heute Ihren Aufenthalt in unserer Lodge.

Entdecke die Panorama Route in Südafrika

Die Tour zur Panorama Route ist eine landschaftlich sehr schöne Tour mit spektakulären Fotomotiven. Außergewöhnliche Landschaftsbilder und wunderschöne Wasserfälle wechseln sich mit atemberaubenden Aussichten ab.Wir erleben es immer wieder, dass sich unsere Gäste wünschten, mehr Zeit für diesen Teil Südafrikas eingeplant zu haben. Es gibt viele Aussichtspunkte, die man auf einer Reise in den nordöstlichen Teil von Südafrika unbedingt gesehen haben sollte.

Liste der Wasserfälle an der Panorma Route in Südafrika

In Sabie gibt es zwei sehr schöne Wasserfälle, den Lone Creek und den Bridal Fall. Beim Lone Creek führt ein kleiner gepflasterter Rundweg direkt zum Wasserfall. Dieser Weg ist teilweise auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

Zum Bridal Fall führt ein kleiner Trampelpfad bergauf durch den Wald zum Wasserfall. Etwas "geländegängig" sollte man hier, mit entsprechendem Schuhwerk ausgestattet, durchaus sein.

Der MacMac Fall liegt auf dem Weg nach Graskop. Die Einfahrt liegt direkt an der Straße. Der Weg zum Wasserfall geht es ein gutes Stück über Stock und Stein bergab. Der MacMac ist ein zweistrahliger Wasserfall. Der eine Strahl, der Nebenfall, führt in der Winterzeit nur sehr wenig Wasser. Diesen Wasserfall sollte man am Vormittag, wenn die Sonne in die Schlucht scheint, besuchen da man einen kleinen Regenbogen auf der Gischt zu sehen bekommt.

Bevor man zum MacMac Fall kommt, gibt es die Abzweigung zu den MacMac Pools. Das sind kleine natürliche Pools, in denen man auch Schwimmen kann. Die Anlage um die Pools herum lädt zum längeren Verweilen ein. Einige Grillplätze und sanitäre Anlagengibt es auch. Dort kann man auch einen schönen Tag verbringen. Kinder lieben den Platz besonders.

Ebenfalls sehr sehenswert liegt im Wald der Forest Fall. Es gibt hier einen kleinen Wanderweg.

Graskop an der Panorama Route

Als nächster Stopp kommen wir in den kleinen Ort Graskop. Dort gibt es einige kleine Restaurants und auch Souvenir-Geschäfte. Ebenso bieten einige Straßenhändlerhier ihre Waren an.

Nach Graskop kann man auf zwei verschiedenen Wegen weiterfahren. Die eine Straße, man biegt nach rechts ab, führt zum Pinnacle Rock, Gods Window und zum Wonder View.

Sehenswürdigkeiten an der Panorma Route

Pinnacle Rock


Der Pinnacle Rock ist eine Granit Felsensäule. Besonders schön, wenn am Nachmittag die Sonne darauf schein und ein einzigartiges Farbenspiel zu sehen ist.

Gods Window

Bei Gods Window gibt es insgesamt fünf Aussichtspunkte. Die unteren drei sind auch mit dem Rollstuhl zu erreichen, nicht einfach, aber durchaus mit etwas Unterstützung machbar. Um die oberen Aussichtspunkte zu erreichen sind jedoch einige Höhenmeter zu überwinden. Zum letzten Aussichtspunkt kommt man erst durch einen kleinen Regenwald. Dort hat man einen wirklich spektakulären Blick Richtung Osten auf die etwa 700m unter einem liegenden Walder.

Wonder View

Einen ähnlichen tollen Blick hat man auch vom Wonder View, dieser ist aber nur etwa 15 Meter vom Parkplatz mit einem Höhenunterschied von nur zwei Metern zu erreichen.

Lisbon Fall

Wenn man jedoch nach dem Besuch in Graskop geradeaus weiter fährt kommt man zum nächsten Wasserfall auf der Panorama Route, dem Lisbon Fall. Ein sehr schöner und in der hiesigen Umgebung, der höchste Wasserfall. Er fällt über insgesamt drei Kaskaden über 92 Meter in die Tiefe.

Nach der Besichtigung des Lisbon Wasserfalls führt die Straße von Gods Window wieder zur Hauptstraße zurück.

Berlin Fall

Danach kommt der Berlin Fall. Gerade im Sommer ist der Berlin Fall ein sehr schöner Wasserfall. Der Schleier ist dann besonders breit und schön anzusehen. Auch hier ein idealer Punkt um seine Fotoausrüstung zum Einsatz kommen zu lassen.

Burks Luck Potholes

Danach geht es weiter zu den Burks Luck Potholes. Bevor man zu den Potholes kommt steht an der Straße ein kleines Schild „REAL AFRICAN FOOD". Es ist ein kleiner, einfach eingerichteter Imbiss, Restaurant möchte man nicht unbedingt dazu sagen. Man sitzt auf einfachen Bänken mit tollen Blick ins das Tal vom Treure River und kann sehr lecke Essen genießen, welches auf einfachen Feuerstellen und rustikalen Töpfen und Pfannen zubereitet wird.

Bei den Potholes treffen die beiden Flüsse Treure und Blyde zusammen. In früher Vorzeit haben die Sedimente, Sand und Kiesel, die die Flüsse mit sich bei Hochwasser geführt haben, zylinderartige Auswaschungen (Potholes) in den Felsen geschliffen. Manche sehen aus, als wenn ein großer Bohrer die Löcher gebohrt hat. Es gehört zu dem Highlight auf dieser Tour. Dort kann man auch sehr lange verweilen und dem Rauschen der Flüsse, besonders vom Treure River, zuhören und die Füße im Wasser abkühlen lassen. Ein besonderes Erlebnis auf der Reise durch Südafrika. Bei dem Parkplatz gibt es auch wieder Grillmöglichkeiten. Auch hier kann man sich mittags gut hinsetzen und gemütlich etwas Essen und die Eindrücke einwirken lassen.

Aussichtspunkt Lowveld Viewsite mit Canyon-Blick

Als nächstes liegen die Lowveld Viewsite auf der Wegstrecke. Von dort hat man einen super Blick in den Canyon. Eigentlich mit dem Umfeld einer der schönsten Aussichtspunke auf der Tour.

Drei Rondavels

Als letztes Highlight kommen die Drei Rondavels mit dem Blick in den Blyde River Canyon mit dem dazu gehörigen Staudamm. Ein Rondavel ist eine traditionelle, afrikanische Rundhütte. Wind und Wetter hat so sehr an dem Felsen genagt, dass so diese Felsenformation so aussieht, als wenn dort drei Rundhütten stehen würden. In der Verbindung mit dem Blick in den Canyon, auf den Damm und die Tiefebene ist das für viele das ganz besondere Highlight auf der Tour.

Pirgims Rest

In der Nähe von Graskop gibt es dann noch die alte Goldgräberstadt Pilgrims Rest. Dort wurde von etwa 1871 bis ca. 1970, also fast einhundert Jahre lang, Gold abgebaut. Als Besucher kann das eine oder andere Hausauch noch von innen sehen und miterleben, wie die Menschen um 1900 dort gelebt und gearbeitet haben. Das lokale Museum zeigt mit einer Ausstellung, mit Bildern und Ausrüstungsgegenständen, die damaligen Gegebenheiten. Einmal im Jahr findet dort auch ein Wettbewerb statt, wo man wie vor 150 Jahren, mit Goldpfannen Gold aus dem Sand waschen kann.

Long Tom Pass

Von Sabie aus kann man auch zum Long Tom Pass hoch fahren. Der Pass wurde nach der Kanone LONG TOM benannt. Dort standen ehemals zwei Kanonen mit einer sehr großen Reichweite. Während des Burenkrieges, also kurz nach der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert, wurden die beiden Kanonen dort von den Engländern stationiert, um das Tal darunter vor den Angriffen der Buren (holländisch für Bauer) zu schützen. Eine Kanone ist dort noch zu sehen.

Fazit zur Panorama Route in Südafrika

Drei bis vier Tage sollte man für die Panorama Tour durchaus einplanen um alles gesehen zu haben und die Natur auf sich wirken zu lassen.

Wetter und Klima rund um den Krüger Nationalpark

Das Klima in Südafrika ist im Allgemeinen das ganze Jahr sehr angenehm. In der Umgebung von White River und dem Krüger Nationalpark ist das Wetter sub-tropisch.

Rund um den Krüger Nationalpark gibt es nur zwei Jahreszeiten. Der Sommer geht von Oktober bis April, der Winter von Mai bis September.

 

Tagesaktuelles Wetter und 7-Tages-Vorschau für den Krüger Nationalpark

Sommer im Krüger Nationalpark - Klimabedingungen

Im Sommer ist Regenzeit, wobei der meiste Regen von November bis Februar fällt. Meistens sind Regenfälle in diesen Monaten sehr ausgeprägt und mit Gewittern verbunden. Vier bis sechs Mal pro Woche kann es heftig regnen, aber bereits nach kurzer Zeit sind diese Gewitterschauer auch schon wieder vorüber. Temperaturen liegen zwischen 25°C in der Nacht und bis zu 40°C tagsüber. Mit dem Regen kühlt es dann immer etwas ab ohne, dass es sehr schwül warm wird.

Sonnenschutz im Krüger Nationalpark

Es gibt sonnige und bewölkte, regenfreie Tage.  Bitte auch an den Tagen mit Bewölkung den Sonnenschutz nicht vergessen um einen Sonnenbrand zu vermeiden.  Wer sich aktiv viel im Freien aufhält, sollte auch über ein langes leichtes Hemd oder Bluse als zusätzlichen Schutz nachdenken. Die Sonne ist hier bis zu sechs Mal intensiver als in Europa.

Bekleidung im Krüger Nationalpark

Durch die warmen Temperaturen benötigt man meist nur kurze und leichte Bekleidung, ebenso leichtes Schuhwerk. Lange und leichte Kleidung könnte in der Dämmerung hilfreich sein, um von Moskitos nicht zu sehr belästigt zu werden. Mückenschutz ist obligatorisch, nicht nur um das Thema Malaria zu reduzieren, sondern natürlich auch um den Urlaubsabend genießen zu können.

Eine leichte Regenjacke nicht vergessen.  Wer eine geführte Safari im offenen Safarifahrzeug  plant, sollte für die kühleren, frühen Morgenstunden auch eine Jacke dabei haben.  Auch wenn es im Sommer sehr warm im Krüger Nationalpark ist, in den Morgenstunden kann es mit dem Fahrtwind doch etwas frischer sein.

Winter im Krüger Nationalpark - Klimabedingungen

In der Winterzeit kann man sich mit der Kleidung sehr leicht vertun. Tagsüber ist es meist sonnig mit Temperaturen um die 25-30°C. Sobald aber die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist wird es merklich kühler. Nachttemperaturen können auch bis plus 2°C fallen. Entsprechend kann man morgens auf dem Rasen sehen. Sobald aber die Sonne wieder scheint wird es recht schnell warm.

Falls es, was während der Wintermonate selten vorkommt, auch einmal bewölkt sein, wird es auch tagsüber nicht wärmer als 12-15°C. Daher ist auch warme und lange Bekleidung und entsprechendes Schuhwerk besonders wichtig. Eine warme Mütze und sogar Handschuhe können gerade in den kühleren Morgenstunden hier gute Dienste tun. Insbesondere, wenn man eine geführte Safari im offenen Safarifahrzeug  plant oder mit einem Campingfahrzeug unterwegs ist. Beim Camping sollte man auch immer einen warmen Schlafsack und warme Schlafutensilien dabei haben.

Das Schöne an der Winterzeit ist, dass es kaum Regen gibt.  Der Nachteil ist, dass die Vegetation durch den mangelnden Regen sehr trocken wird. Bisweilen kahl, gelb und grau ist das vorherrschende Bild. Vor allem im Krüger Nationalpark. Dies hat jedoch wiederum den Vorteil, dass man mehr Tiere durch die fehlenden Blätter erkennen kann. Speziell für Vogelbeobachter ein nicht zu unterschätzender Umstand. Im Sommer hingehend bietet die Vegetation eine sehenswerte Farbenpracht.
 

Webcams im Krüger Nationalpark

Wer kennt nicht die Situation. Man hat eine Reise in den Krüger Nationalper (KNP) in Südafrika bereits gebucht und kann vor Ungeduld auf Tiersichtungen die Zeit bis zum Abflug kaum erwarten. An dieser Stelle kommen die Webscams im KNP gerade recht.

Webcams im Krüger Nationalpark

An den Wasserlöchern in Satara und Orpen git es seit geraumer Zeit Webcams, wo man mit etwas Sichtungsglück die Tiere beobachten kann. Virtuell versteht sich. Obwohl es natürlich kein Vergleich ist mit einer richtigen Sichtung vor Ort auf einem Safari Game Drive, kann man sich mit den Bildern der Webcams bereits auf die bevorstehende Urlaubsreise vorbereiten und freuen.

Es gibt auch ein Webcam Forum (in englischer Sprache) auf der Seite der Parkverwaltung, wo Tiersichtungen gepostet und auch kommentiert werden.