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Reisebericht Botswana - Teil 2

Botswana 2004. Wie schon gestern, geht es auch heute wieder früh los. Wir haben einen langen Weg bis nach Kasane vor uns. Kasane liegt am 3-Länder Eck Botswana/Namibia/Simbabwe. Auf dem Weg von Savuti Richtung Norden haben wir nichts besonderes sehen können. Nur einen riesigen Baobab Baum. Man wirkt richtig mickrig gegen diesen Riesen. Es ging nur recht langsam voran. Die Sandpiste war sehr tief und unser Auto tat sich zum Teil sehr schwer da durch zu kommen. Gott sei Dank haben wir uns nicht festgefahren.

Am Nachmittag hatte uns die Zivilisation wieder. In Kasane angekommen, ging es zur Chobe River Lodge zum Einchecken, schnell noch was einkaufen und den Sonnenuntergang über dem Chobe River genießen, während man das Abendessen vorbereitet. Dazu ein Glas Wein oder Bier. Gibt es etwas schöneres?

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Es geht weiter, mit der Rundreise durch Botswana und Namibia. An diesem Tag steht der Besuch von den Vitoria Fällen auf den Plan. Es ging diesmal nicht so früh los, wie an den anderen Tagen. An der Grenze zu Simbabwe wurden die Grenzformalutäten erledigt. Hier war es nicht so voll wie befürchtet und nach einer 3/4 Std. waren wir in Simbabwe und auf den Weg zu Victoria Falls. Noch bevor wir zu der Stadt kamen, sah man schon die Dunstwolke über der Stadt. Da wir im Mai unterwegs waren, hatte der Sambesi und damit auch die Victoria Falls viel Wasser. Gerade in dieser Zeit kann man den Namen "Mosi-oa-Tunya"- "Rauch, der donnert" gut verstehen. Wenn die Wassermassen tobend über die 108m hohe Klippe in die Schlucht stürzen und die riesige Dunstwolke entsteht. Wenn man dann keine Regenjacke oder Regenschirm dabei hat, wird man ganz schnell bis auf die Haut durchnässt. Ein sehr beindruckendes Schauspiel.

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Im letzten Beitrag auf unserer Tour 2004 waren wir bei den Victoria Falls. Da wir an diesem Tag recht früh zurück auf der Chobe River Lodge waren, haben wir uns kurzfristig noch für die Flussfahrt angemeldet. Es ging am frühen Nachmittag los. Die Tour war zwar nicht so spektakulär, aber wir hatten doch ein paar schöne Erlebnisse. Eine Elefantenherde kam zum Trinken an den Fluss. Die Kleinen haben, wie häufig zu beobachten, etwas herumgetollt.

Lustig anzusehen waren auch die Zebramangusten. Diese haben direkt am Flussufer nach Nahrung gesucht. Einige haben auch herumgealbert. Zurück auf der Lodge erlebten wir einen schönen Sonnenuntergang und zur Feier des Tages sind wir dann zum Abendessen in das Restaurant der Lodge gegangen. Zugegeben, wir waren auch etwas zu faul, uns selbst was zum Essen zu bereiten.

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Nach einem schönen Abend in Kasane in der Chobe River Lodge ging es nun direkt weiter nach Namibia. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir die Grenze. Die Formalitäten waren auch schnell erledigt. Die lange Fahrt durch den Caprivi Streifen bis nach Rundu war recht ereignislos. Landschaftlich war es natürlich sehr schön. Hier und da ein paar Kraals.

Der Camping Platz bei Rundu war sehr schön. Am nächsten morgen ging es dann Richtung Etosha Nationalpark weiter. Auf dem Weg haben wir einen riesigen Baobab Baum besucht. Es ist immer wieder faszinierend, diese Bäume zu sehen, die z.T. hunderte von Jahren alt sind.

Am Nachmittag erreichten wir dann den Etosha NP. Angekommen im Fort Namutoni haben wir uns eingerichtet und das Camp erkundet. Immer wieder trafen wir auf die Zebramangusten, die nach etwas Essbaren suchten. Am Wasserloch haben uns dann schon Elefanten erwartet. Und Giraffen kamen auch gerade an.

Am Abend nach dem Essen haben wir die letzten Tage Review passieren lassen. Wir waren dann etwas überrascht, dass plötzlich Schakale durch das Camp liefen. Natürlich schauten sie bei uns vorbei. Vielleicht gibt es ja was zum Fressen. Begleitet vom dem Brüllen von Löwen im Hintergrund.

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Unsere erste Nacht im Fort Namutoni auf unserer Rundreise durchs südliche Afrika war etwas unruhig und kurz. Die halbe Nacht über haben die Löwen in der Nähe gebrüllt. Dies war natürlich sehr aufregend und wir starteten dann auch direkt bei Toröffung am frühen Morgen. Wir vermuteten, dass sich die Löwen bei dem Wasserloch Klein Namutoni. Das ist nur ein paar Kilometer vom Fort entfernt. Leider waren sie da nicht. Wir wollten dann Richtung Norden, an der Fishers Pan vorbei, fahren. Doch plötzlich standen da die Löwen mitten auf der Straße. Sie waren dann auch schnell wieder im Busch verschwunden, und zogen in Richtung des Forts weiter. Es gibt einen Weg am Fort vorbei, wo wir hofften, die Löwen nochmal zu finden. Wir hatten Glück. Vor unserem Auto überquerten sie dann die Straße. Löwinnen mit fast erwachsenen Jungtieren. Unbeirrt und ohne Pause ging es dann wieder in den Busch und waren wieder verschwunden.

Wir sind dann unseren Plan folgend, nach Norden gefahren und anschließend wieder zurück zum Fort. An unseren Wendepunkt im Norden haben wir das dortige Wasserloch besucht. Zwei Elefanten und eine Giraffe haben gerade getrunken und wir hatten reichlich Zeit die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und zu fotografieren. Auf der Fahrt selbst, war nicht viel zu sehen. Nur hier und da ein paar Impalas und ein paar wenige Zebras. Auch in der Fishers Pan war nichts los. Leider.

Den Rest des Tages haben wir dann in Ruhe im Fort verbracht. Schön gegrillt und dann am Abend ein kurzer Spaziergang zum Wasserloch direkt am Fort.

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Am Abend vor unserer 2. Nacht im Fort Namutoni haben uns die Schakale wieder besucht. Immer auf der Suche nach was fressbaren. Sehr zutraulich. Am nächsten Tag ging es dann weiter bis nach Okaukuejo. Auf den Weg sahen wir etwas mehr an Tieren als am Tag davor. Zebras, Steinbock, Oryx, Gnus und Kuhantilopen. Ein paar Giraffen und in der Ferne auch Elefanten. An den Wasserlöchern war es ruhiger, als erwartet. Leider.

Wir sind immer gerne im Okaukuejo Rest Camp. An dem Wasserloch kann man fast den ganzen Tag sitzen. Etwas passiert immer. Tag und Nacht. Bis auf einen Leopard hatten wir fast die gesamte Tiervielfalt der Etosha dort schon gesehen. Manchmal waren wir am überlegen, ob wir rausfahren oder am Wasserloch sitzen bleiben. Auch immer, bevor wir raus sind und zurückkamen, musste man am Wasserloch schauen, was da los ist.

 

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Wie immer, wem man auf Safari gehen will, muss es früh losgehen. Als wir 2004 in der Etosha waren, war das nicht anders. Wir wollten von Okaukuejo Richtung Norden fahren. Wir hatten gehört, dass sich dort ein paar Löwen seit Tagen aufhalten. Der Weg selbst war recht ereignislos. Nur ein Steinböckchen. Kurz vorm Wendepunkt sahen wir einige Autos zusammenstehen. Als wir dort ankamen wurde uns von den anderen gesagt, dass Löwen dort sein. Nach einer kurzen Wartezeit zeigten sie sich auch. 5 Löwinnen, etwas später auch noch 2 Männchen. Wir hofften, dass sie vielleicht auf die Springböcke oder die Strauße jagt machen würden. Sie machten aber keine Anzeichen, dass sie sich verstecken würden, sondern zeigten sich offen und desinteressiert.

Der Rückweg war auch ruhig. Aber als wir in Camp zurückkamen, war eine gewisse Unruhe am Wasserloch. Als wir nachschauten, waren viele Tiere dort. Springböcke, Zebras, Gnus, Kudus, Gemsbock. Andere Besucher wiesen uns darauf hin, dass auch Löwen auf der Andern Seite des Wasserloches sein. Die waren schwer zu fin im Schatten der Büsche. Dass hielt die anderen Tiere aber wenig ab, ans und ins Wasser zu gehen und zu trinken.

Plötzlich tauchte im Hintergrund auch ein Elefantenbulle auf. Er musste an den Löwen vorbei. Das störte ihn aber recht wenig. Schnurstraks ging er Richtung Wasserloch, drumherum zur Quelle.

Den ganzen Tag über sind wir immer wieder zum Wasserloch gegangen, um zu schauen, ob sich was tat.  Es war ein Kommen und Gehen, nur die Löwen blieben im Schatten der Büsche. Manchmal lagen die Löwen nur etwas anders. Kurz bevor wir am Nachmittag raus wollten erschien auch eine Giraffe. Verhalten zog sie zum Wasserloch, immer wieder prüfend, ob es sicher ist. Die Löwen sahen sie natürlich auch. Als die Giraffe die Löwen bemerkte blieb sie stehen. Eine der Löwin stand dann auch auf, ging ein paar Schritte ins offene Gelände und legte sich provokant genau zwischen die Giraffe und dem Wasserloch. Die nächste halbe Stunde tat sich kaum etwas.

Als wir nach drei Stunden Game Drive zurückkamen, sah die Szene fast genau so aus, wie wir sie am Nachmittag verlassen hatten.

 

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Den ganzen Tag über sind wir immer wieder zum Wasserloch gegangen, um zu schauen, ob sich was tat.  Es war ein Kommen und Gehen, nur die Löwen blieben im Schatten der Büsche. Manchmal lagen die Löwen nur etwas anders. Kurz bevor wir am Nachmittag raus wollten erschien auch eine Giraffe. Verhalten zog sie zum Wasserloch, immer wieder prüfend, ob es sicher ist. Die Löwen sahen sie natürlich auch. Als die Giraffe die Löwen bemerkte blieb sie stehen. Eine der Löwin stand dann auch auf, ging ein paar Schritte ins offene Gelände und legte sich provokant genau zwischen die Giraffe und dem Wasserloch. Die nächste halbe Stunde tat sich kaum etwas.

Als wir nach drei Stunden Game drive zurückkamen, sah die Szene fast genau so aus, wie wir sie am Nachmittag verlassen hatten. Die Giraffe hat also die ganze Zeit gewartet, was die Löwen tun werden. Die Löwen ihrerseits verhinderten es, dass die Giraffe zum Wasser kam. Nachdem die Löwen auch getrunken hatten, gaben sie dann doch den Weg frei, dass die Giraffe auch zum Wasser durfte. Danach wurde es ruhig. Später in der Nacht sind noch 2 Nashörner zum Wasserloch gekommen.
In Okaukuejo haben wir jedes Mal das große Nest des Gemeinschaftweber bewundert. Wie man auf dem Bild gut sieht, muss der Ast schon abgestützt werden. Wir haben später gehört, dass der Ast dann doch abgebrochen ist und die Kolonie ausgeflogen ist. Schade. Auf unseren Reisen durch Namibia haben aber immer wieder solche großen Nester gesehen und bewundert.

 

 

>> Reisebericht Teil 1

Authors

Holger