Jatinga Rd. Holding 103, White River 1240, South Africa +27 82 4212392 info@thokozanilodge.com

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Ein Tag im Krüger Nationalpark

Insgesamt verbrachten wir eine ganze Woche in der Thokozani Lodge. Natürlich gehört mindestens ein Tag im Krüger Nationalpark zum Programm.
 
Es geht morgens bereits sehr zeitig los, Abfahrt ist um 5:30 Uhr. Pünktlich erscheint unser Guide Arnold mit einem teilweise offenen Safarifahrzeug. Die Tour ist exklusiv für uns vier, Sitzplätze gibt es insgesamt 10 Stück im Fahrzeug. Nach einer halben Stunde sind wir bereits am Parkeingang des KNP. Nach einigen Formalitäten geht es weiter. Schnell tauchen die ersten Tiere auf. Büffel - gleich eine kleine Herde als Vertreter der Big Five. Impalas stehen an der Straße (die sieht man permanent). Kudus kreuzen den Weg,  Scheu kennen sie nicht. Nach einer Weile sehen wir eine kleine Gruppe, vielleicht sechs Tiere, von Säbelantilopen. Man denkt, das ist nichts Besonderes. Ist es aber schon. Sie sind sehr scheu und extrem selten. Im ganzen Park gibt es noch etwa 300 Tiere, und Arnold hat sie bisher nur einmal im Park gesehen, andere Guides noch nie. Nach und nach füllt sich unsere Liste mit tierischen Sehenswürdigkeiten. Giraffen, Wasserböcke, Springböcke, die ersten Elefanten mit Jungtieren sind zum Greifen nah.

Nach etwa drei Stunden wird es Zeit für die erste Pause. Am Rastplatz Afsaal wird Holgers große Lunchbox ausgepackt. Er hat uns reichlich versorgt mit Sandwiches, hartgekochten Eiern, Keksen, Obst, Kaffee, Softdrinks usw., inkl. Becher, Besteck und sogar einer Tischdecke. Man muss nur höllisch aufpassen, das die allgegenwärtigen Seidenäffchen sich nicht am Frühstück bedienen oder die Kamera klauen. Die Tiere sind schlau und haben ihre eigenen Strategien entwickelt. Während der Pause tauscht Arnold sich mit seinen Kollegen aus, wer wo was gesichtet hat. Und dann geht es in Windeseile weiter: Geparden waren nah am Rastplatz gesehen worden.
Tatsächlich haben wir das Glück, nach ein paar Minuten die Tiere zu sehen. Drei junge Geparden liegen wenige Meter von der Straße entfernt im Gras und schauen uns gelangweilt an. Faszinierend schön.

Geparden im KNP

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Entdecke die Panorama Route in Südafrika

Die Tour zur Panorama Route ist eine landschaftlich sehr schöne Tour mit spektakulären Fotomotiven. Außergewöhnliche Landschaftsbilder und wunderschöne Wasserfälle wechseln sich mit atemberaubenden Aussichten ab.Wir erleben es immer wieder, dass sich unsere Gäste wünschten, mehr Zeit für diesen Teil Südafrikas eingeplant zu haben. Es gibt viele Aussichtspunkte, die man auf einer Reise in den nordöstlichen Teil von Südafrika unbedingt gesehen haben sollte.

Liste der Wasserfälle an der Panorma Route in Südafrika

In Sabie gibt es zwei sehr schöne Wasserfälle, den Lone Creek und den Bridal Fall. Beim Lone Creek führt ein kleiner gepflasterter Rundweg direkt zum Wasserfall. Dieser Weg ist teilweise auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

Zum Bridal Fall führt ein kleiner Trampelpfad bergauf durch den Wald zum Wasserfall. Etwas "geländegängig" sollte man hier, mit entsprechendem Schuhwerk ausgestattet, durchaus sein.

Der MacMac Fall liegt auf dem Weg nach Graskop. Die Einfahrt liegt direkt an der Straße. Der Weg zum Wasserfall geht es ein gutes Stück über Stock und Stein bergab. Der MacMac ist ein zweistrahliger Wasserfall. Der eine Strahl, der Nebenfall, führt in der Winterzeit nur sehr wenig Wasser. Diesen Wasserfall sollte man am Vormittag, wenn die Sonne in die Schlucht scheint, besuchen da man einen kleinen Regenbogen auf der Gischt zu sehen bekommt.

Bevor man zum MacMac Fall kommt, gibt es die Abzweigung zu den MacMac Pools. Das sind kleine natürliche Pools, in denen man auch Schwimmen kann. Die Anlage um die Pools herum lädt zum längeren Verweilen ein. Einige Grillplätze und sanitäre Anlagengibt es auch. Dort kann man auch einen schönen Tag verbringen. Kinder lieben den Platz besonders.

Ebenfalls sehr sehenswert liegt im Wald der Forest Fall. Es gibt hier einen kleinen Wanderweg.

Graskop an der Panorama Route

Als nächster Stopp kommen wir in den kleinen Ort Graskop. Dort gibt es einige kleine Restaurants und auch Souvenir-Geschäfte. Ebenso bieten einige Straßenhändlerhier ihre Waren an.

Nach Graskop kann man auf zwei verschiedenen Wegen weiterfahren. Die eine Straße, man biegt nach rechts ab, führt zum Pinnacle Rock, Gods Window und zum Wonder View.

Sehenswürdigkeiten an der Panorma Route

Pinnacle Rock


Der Pinnacle Rock ist eine Granit Felsensäule. Besonders schön, wenn am Nachmittag die Sonne darauf schein und ein einzigartiges Farbenspiel zu sehen ist.

Gods Window

Bei Gods Window gibt es insgesamt fünf Aussichtspunkte. Die unteren drei sind auch mit dem Rollstuhl zu erreichen, nicht einfach, aber durchaus mit etwas Unterstützung machbar. Um die oberen Aussichtspunkte zu erreichen sind jedoch einige Höhenmeter zu überwinden. Zum letzten Aussichtspunkt kommt man erst durch einen kleinen Regenwald. Dort hat man einen wirklich spektakulären Blick Richtung Osten auf die etwa 700m unter einem liegenden Walder.

Wonder View

Einen ähnlichen tollen Blick hat man auch vom Wonder View, dieser ist aber nur etwa 15 Meter vom Parkplatz mit einem Höhenunterschied von nur zwei Metern zu erreichen.

Lisbon Fall

Wenn man jedoch nach dem Besuch in Graskop geradeaus weiter fährt kommt man zum nächsten Wasserfall auf der Panorama Route, dem Lisbon Fall. Ein sehr schöner und in der hiesigen Umgebung, der höchste Wasserfall. Er fällt über insgesamt drei Kaskaden über 92 Meter in die Tiefe.

Nach der Besichtigung des Lisbon Wasserfalls führt die Straße von Gods Window wieder zur Hauptstraße zurück.

Berlin Fall

Danach kommt der Berlin Fall. Gerade im Sommer ist der Berlin Fall ein sehr schöner Wasserfall. Der Schleier ist dann besonders breit und schön anzusehen. Auch hier ein idealer Punkt um seine Fotoausrüstung zum Einsatz kommen zu lassen.

Burks Luck Potholes

Danach geht es weiter zu den Burks Luck Potholes. Bevor man zu den Potholes kommt steht an der Straße ein kleines Schild „REAL AFRICAN FOOD". Es ist ein kleiner, einfach eingerichteter Imbiss, Restaurant möchte man nicht unbedingt dazu sagen. Man sitzt auf einfachen Bänken mit tollen Blick ins das Tal vom Treure River und kann sehr lecke Essen genießen, welches auf einfachen Feuerstellen und rustikalen Töpfen und Pfannen zubereitet wird.

Bei den Potholes treffen die beiden Flüsse Treure und Blyde zusammen. In früher Vorzeit haben die Sedimente, Sand und Kiesel, die die Flüsse mit sich bei Hochwasser geführt haben, zylinderartige Auswaschungen (Potholes) in den Felsen geschliffen. Manche sehen aus, als wenn ein großer Bohrer die Löcher gebohrt hat. Es gehört zu dem Highlight auf dieser Tour. Dort kann man auch sehr lange verweilen und dem Rauschen der Flüsse, besonders vom Treure River, zuhören und die Füße im Wasser abkühlen lassen. Ein besonderes Erlebnis auf der Reise durch Südafrika. Bei dem Parkplatz gibt es auch wieder Grillmöglichkeiten. Auch hier kann man sich mittags gut hinsetzen und gemütlich etwas Essen und die Eindrücke einwirken lassen.

Aussichtspunkt Lowveld Viewsite mit Canyon-Blick

Als nächstes liegen die Lowveld Viewsite auf der Wegstrecke. Von dort hat man einen super Blick in den Canyon. Eigentlich mit dem Umfeld einer der schönsten Aussichtspunke auf der Tour.

Drei Rondavels

Als letztes Highlight kommen die Drei Rondavels mit dem Blick in den Blyde River Canyon mit dem dazu gehörigen Staudamm. Ein Rondavel ist eine traditionelle, afrikanische Rundhütte. Wind und Wetter hat so sehr an dem Felsen genagt, dass so diese Felsenformation so aussieht, als wenn dort drei Rundhütten stehen würden. In der Verbindung mit dem Blick in den Canyon, auf den Damm und die Tiefebene ist das für viele das ganz besondere Highlight auf der Tour.

Pirgims Rest

In der Nähe von Graskop gibt es dann noch die alte Goldgräberstadt Pilgrims Rest. Dort wurde von etwa 1871 bis ca. 1970, also fast einhundert Jahre lang, Gold abgebaut. Als Besucher kann das eine oder andere Hausauch noch von innen sehen und miterleben, wie die Menschen um 1900 dort gelebt und gearbeitet haben. Das lokale Museum zeigt mit einer Ausstellung, mit Bildern und Ausrüstungsgegenständen, die damaligen Gegebenheiten. Einmal im Jahr findet dort auch ein Wettbewerb statt, wo man wie vor 150 Jahren, mit Goldpfannen Gold aus dem Sand waschen kann.

Long Tom Pass

Von Sabie aus kann man auch zum Long Tom Pass hoch fahren. Der Pass wurde nach der Kanone LONG TOM benannt. Dort standen ehemals zwei Kanonen mit einer sehr großen Reichweite. Während des Burenkrieges, also kurz nach der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert, wurden die beiden Kanonen dort von den Engländern stationiert, um das Tal darunter vor den Angriffen der Buren (holländisch für Bauer) zu schützen. Eine Kanone ist dort noch zu sehen.

Fazit zur Panorama Route in Südafrika

Drei bis vier Tage sollte man für die Panorama Tour durchaus einplanen um alles gesehen zu haben und die Natur auf sich wirken zu lassen.

Reisebericht: Urlaub im Krüger Nationalpark

Tag 1 im KNP

Unser erstes Reiseziel war das Satara Rest Camp im Krüger Nationalpark für die kommenden zwei Nächte.

Nach einem frühen Frühstück ging es bereits in Richtung Krüger Park. Nachdem wir die Eintrittsmodalitäten geregelt hatten, fuhren wir über die Hauptstraße in Richtung Skukuza. Auf dem Weg dorthin haben wir auch ein Stopp am Shidlave Damm und Transport Damm gemacht. Es ist sehr auffällig, dass es in diesem Jahr nicht viel geregnet hat. Die Dämme sind beängstigend leer. Es waren auch nicht viele Tiere zu finden.  Wasserböcke, Zebras, Kudus, Gnus und natürlich Impalas waren jedoch zu sehen. Man sollte meinen, dass um die Wasserlöcher und Dämme mehr Wild zu sehen wäre als normal. An diesem Tag leider nicht. Aber ein Felsenwaran schlich um unser Auto auf der Suche nach Nahrung, als wir am Transport Damm angehalten hatten.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Skukuza ging es weiter Richtung Tshokwane.  An der Low Level Bridge waren ein paar Marabus im Flussbett vom Sabie River. Sicher hatten die schon ihr morgendliches Bad genommen. Am Ende vom Flussbett tranken dann noch ein paar Impalas aus einer kleineren Wasserpfütze.  
Ein paar Kilometer weiter trafen wir auf eine Elefantenherde. Die Kühe hatten sich etwas zusammen gestellt. Nach kurzer Zeit wussten wir dann auch weshalb. Ein sehr junges Kalb versuchte sich zwischen den Beinen seiner Mutter zu verstecken. Das war sicher erst einige Tage alt und entsprechend fotogen.

An der nächsten Brücke hatten wir einen schönen Blick in das Flussbett. Dort konnten wir ein paar Giraffen im Flussbett entdecken.

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